Ab welcher Berghöhe etwa wird die "Luft dünn" ?

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3 Antworten

Wenn keine besonderen gesundheitlichen Einschränkungen vorliegen, dann sind 3000 m die Grenze, unterhalb derer keine Beschwerden zu erwarten sind.

Entscheidend ist aber natürlich bei den grösseren Höhen auch, ob Du da zu Fuss oder mit Auto, Seilbahn o.ä. unterwegs bist, weil die körperliche Anstrengung natürlich eher mal zu Problemen führen kann.

Bei über 3000 solltest Du aufpassen. Ich war an der Eigernordwand (mit der Eisenbahn zu Europas höchsten Aussichtspunkt) auf 3500 Meter und die Luft wird richtig dünn. Mann muss langsam gehen und spürt sehr genau, wie die dünne Luft auf den Kreislauf schlägt. Meiner Mutter war es zu viel, sie war heil froh als wir wieder unten waren.

Es kommt darauf an, in welcher Zeit man den Höhenunterschied bewältigt. Auf Hawaii fuhr ich mit dem Auto in eineinhalb Stunden von O (Meereshöhe) auf 3000 Meter hinauf (Haleakala). Mir machte es überhaupt nichts aus, aber meiner Frau war etwas schwindelig und wir fuhren dann wieder ab.

Von den Alpen kenne ich dieses Gefühl nicht. Die meisten Seilbahnen bewältigen keine so extremen Höhenunterschiede. Dass man auf 3000 Meter Höhe mehr atmen muss als "unten" ist klar.

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