7 Monate unterwegs in Neuseeland, Fidschi, Hawaii und USA. Wie soll ich das mit dem Gepäck regeln?

3 Antworten

Für mich hat sich gezeigt, daß ich für alle geschilderten Aktivitäten für noch längere Reisezeit mit einem sog. 35l-Hartschalen-Koffer (von einem der Marktführer) aus Curv/Polycarbonat und sog. 'spinner'-360°-Rollen ausgekommen bin. Dazu ein Daypack-Rucksack mit 25+7l, der sich bei Bedarf mit einem Reißverschluß ein wenig vergrößern läßt. Der Koffer ist extrem leicht (Eigengewicht nicht einmal 2kg) und durch das Material auch fast 'einbruchsicher'. Beim Rucksack habe ich darauf geachtet, daß ein Extra-Fach für Feuchtes etc. vorhanden war!

Beides war nicht billig, hat sich aber bei der Länge der Reise auf jeden Fall amortisiert. Und dient mir bis heute ohne Schäden oder dgl.

Die Wanderschuhe kannst Du während der Flüge jeweils anziehen, ebenso die (während dieser Zeit dünnen!) Trekkinghosen/-blusen. Zm Schwimmen genügen zwei Badeanzüge/Bikinis und evtl. ein dünner Pareo. Badehandtücher bzw. Handtücher, die Du ja während der gesamten Reise brauchst, sollten aus dünner Microfaser sein - wenig Platz und trocknen schnell! Zum 'Ausgehen' hatte ich nur eine Ausstattung dabei (dünnes Kofferkleid und leichte Sandalen), in den USA könntest Du jedoch in den zahlreichen Outlets dort noch das eine oder andere Teil für billiges Geld dazu kaufen.

Gerne kann ich Dir auch meine Packliste schicken, dafür müßtest Du mir per PN Deine private Email schicken.


Mein Gepäck für 15 Monate... - (Rundreise, Gepäck, Koffer)

Hallo, erstmal herzlichen Dank für die Antwort! War es dir nicht zu sperrig mit einem Koffer? Ich habe die Befürchtung beim Bus fahren in Neuseeland mit einem Koffer nicht so wendig zu sein und außerdem sehr viel schleppen zu müssen und denke deshalb über einen Kauf eines Kofferrucksacks mit Rollen nach. Zwecks baden und Ausgehen hast du absolut recht, werde mir das zu Herzen nehmen :-)
Lg
Magdalena

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@vintageflowers

Nein, dieser kleine Koffer ist überhaupt nicht sperrig. Die Rucksäcke mit Rollen sind überdies alle schwerer, als dieser Koffer und das Gewicht geht dann zu Ungunsten der Dinge, die Du reinpacken kannst. Einen Spinner-Koffer kannst Du bequem vor Dir herschieben und kommst damit überall durch, was nicht schmäler als Du selbst ist. Ich habe meinen Koffer nur sehr selten getragen, meist geschoben, selten auch gezogen. Für mich als nicht mehr ganz so junge Frau war es die allerbeste Lösung, auch bzgl. 'schleppen'.

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@Roetli

Und du hast in diesen Koffer mit 35 L Dingre reingepackt für 6 Monate? Ich bin ja eine Zeit lang unterwegs und suche eben ein Gepäck das nicht sperrig und schwer ist, wenig Eigengewicht hat, mit dem ich flexibel bin und wo aber trotzdem so viel als möglich reingeht und ich auch mal spontan aus dem Bus hüpfen kann. Klingt auf jeden Fall als wäre dieser Koffer eine gute Lösung! Danke!

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@vintageflowers

Ja habe ich - mit Unterstützung des DayPack, das als Bordgepäck möglich war :-) Aber spontan aus dem Bus hüpfen wird nicht so ganz gehen. In NZ werden Koffer im Kofferraum oder auf dem Dach deponiert - das muß Dir dann jemand herausgeben :-)


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Das dürfte mal wieder der berühmte Unterschied Frau ./. Mann sein:) Insofern wird wohl @Roetli die bessere Antwort gegeben haben.  

Mir hat immer mein Rucksack bzw. eine große Reisetasche genügt. Allerdings war mein Gepäck stets minimalistisch und ich habe lieber oft die Dienste von Wäschereien in Anspruch genommen, als zu viele Klamotten mit herumzuschleppen, die man letztlich gar nicht braucht. 

Zudem plante ich längere Reisen auch nach dem Gepäck. Outdoor-Zeug, das ich z.B. im Yukon brauchte, schickte ich dann, wie auch den Minus-20-Grad-Schlafsack, per Paket nach Hause, bevor ich anschließend "städtisch" besser gekleidet in Vancouver oder dann irgendwo in wärmeren Gefilden in der Karibik nur noch leicht bekleidet am Strand war. 

Oder ich deponierte Dinge an einem zentralen Punkt, zu dem ich Wochen später wieder zurückkam. 

In der Regel reichten mir dessen ungeachtet max. immer je zwei Hosen, T-Shirts etc. auch zum Wechseln- und dazwischen wurde eben wie gesagt wieder gewaschen....in einigen Gegenden sind Waschsalons übrigens auch ganz eigene und eindrückliche Erlebnisse... ;) Oder ich habe nicht mehr ansehnliche und verschlissene Textilien eben tatsächlich weggeworfen und neu gekauft. 

Kleines Beispiel: Ich wurde mal völlig überraschend in Anchorage zu nem Event ins Hilton eingeladen, worauf ich (nach purem Wildnisaufenthalt) natürlich überhaupt nicht eingestellt war. Auch dieser Anzug flog dann schon am nächsten Tag, wie das Hemd und die Krawatte, per Paket nach Hause;) 

Lieber tauss, groß scheint der Unterschied zwischen Frau und Mann dann offenbar garnicht zu sein :-) 'Klamotten' sind immer der kleinste Teil in meinem Köfferchen (wahrscheinlich nicht größer als Dein Rucksack) - mehr Platz nehmen leider die 'technische' Ausstattung ein (Kabel, Ladegeräte etc.), Wasch-/Pflegeutensilien incl. Handtüchern, Moskitonetz, Schlafsack oder auch die Erste-Hilfe-Box. Das Waschen lassen oder auch mal selber waschen oder gar die Garderobe auch mal in Teilen austauschen ist für jeden Langzeit-Reisenden wahrscheinlich völlig normal. Wenn ich da manchmal an das Gepäckvolumen meiner Gäste für 2 Wochen Wüstentrip denke...

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Einfach weniger einpacken und immer mal waschen gehen. :)

In einen großen Reiserucksack passt schon alles.

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