6 Wochen Ecuador

2 Antworten

Vielen Dank erstmal für die Antworten. Calvado, das klingt wirklich traumhaft. Besonders das zelten am See. Lohnt es sich denn mit Zelt anzureisen, ode rhabt ihr es nur das eine Mal benutzt? Ich fürchte viele deiner tollen Erlebnisse werden bei uns an den mangelhaften Spanischkenntnissen scheitern. Aber es wäre natürlich wahnsinnig schön auch nur einen Teil dessen erleben zu können.

Also das Zelt haben wir nur einmal benutzt. Man kann aber in den meisten Hostels in Quito unentgeltlich Gepäck deponieren, das man nicht braucht. Wir haben also Zelt und schmutzige Wäsche einfach in Quito gelassen, damit der Rucksack nicht zu schwer wird.

Wegen der Sprache: Ich denke, dass man das Allermeiste mit Englisch und Händen und Füßen regeln kann. Einem Busfahrer kann man schon klar machen, dass man irgendwo aus dem Bus raus will.

Bei den Touren im Oriente (Amazonas) sprechen die Guides sowieso Englisch.

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Liebe/r DrStrangelove84,

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Julia vom reisefrage.net Support-Team

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Hallo,

ich war vor ein paar Jahren in Ecuador. Auch genau für 6 Wochen. Die ersten Tage waren wir in Quito. Vorallem zum Aklimatisieren ist das nicht schlecht. Wegen der Höhe!

Von Quito aus kann man prima in einer Tagestour erledigen: Ottavalo, den Ecuador und so ein paar heiße Quellen (Puerte Sta Maria, Richtung Amazonas)

Von Quito sind wir mit dem Zelt zum Cotopaxi. Einfach mit dem Bus an der Panamerikana rausschmeißen lassen und in den Nationalpark reinlatschen. Dann schaft man es auch bis abends an den Fuß des Cotopaxis. Dort haben wir an einem kleinen See campiert. Morgens kamen Wildpferde. Wir haben die ganze Zeit keine anderen Menschen gesehen. Es war unglaublich schön. Leider habe ich wegen der Höhe ein paar Probleme gehabt und wir sind am folgenden Tag wieder runter.

Danach sind wir Richtung Cuenca. Unterwegs haben wir den lustigen Zug (Riobamba) und den Chimborazo aus der Ferne mitgenommen. Cuenca haben wir auch ein paar Touren gemacht und sind dann über Banos (3 Tage) Richtung Amazonas.

Zuerst Tena (Drecksloch), dann Misahuelli. Das war sehr cool. Dort haben wir jemanden gesucht, der uns den Napo runterbringt. Am Ende hatten wir drei Leute (Führer, Capitano und ne Köchin) mit denen wir den Napo runter Richtung Coca und später nach Panacocha sind. Das Ganze hat für 5 Tage 500 Dollar gekostet. In Panacocha hatten wir so ne Hochhütte im tiefsten Dschungel bei ein Ureinwohnerfamilie, die ziemlich schlau drauf waren. Der Häuptling hieß Guillermo. Eigentlich müsste man den von Coca oder Misahuelli finden. Die Tage bei den Amazonasindianern haben mich doch nachhaltig beeindruckt.

Danach sind wir mit dem Boot wieder nach Coca und dann über Lago Agrio (hier hat mich Umweltzerstörung und Armut auch nachhaltig beeindruckt) zurück nach Quito.

Von dort sind wir an den Pazifik. In Puerto Lopez waren wir noch beim Wale gucken. Ansonsten fand ich den Pazifik nicht so berauschend. Muss alos bessere Stellen geben als Puerto Lopez.

Insgesamt war Ecuador relativ leicht zu bereisen (wo Straße, da Bus) und relativ sicher (Außer Taschendieben am zweiten Tag in Quito), wobei man sagen muss, dass meine Frau und ich beide fließend spanisch sprechen und Ecuador nicht unser erstes Dritte-Welt-Reiseziel war.

Ich wünche, ein wenig neidisch, viel Spaß.

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