3 Wochen Kalifornien im August / Sommer mit der Familie

2 Antworten

Habe so eine Tour auch schon gemacht - habe Sie mir aber planen lassen und bereits alle Eintrittstickets und so vorab gebucht und somit nicht in der Schlange warten müssen. Gerade im August ist in CA viel los - Unterkunft findet ihr zwar vor Ort aber wenn Ihr was schönes haben wollt würde ich es vorab buchen. Ich habs bei http://www.deluxetargets.com gebucht

Der August ist auch für die Amerikaner selbst noch Hauptferienmonat und deswegen sind die Ferienwohnungen/-häuser, die es dort gibt, schon früh im Jahr ausgebucht und/oder eben entsprechend teuer und die Strände sind voll!

Aber auch in den Nationalparks ist es nicht gerade leer und besonders günstig und Ähnliches wird auch für Hawaii zutreffen (die richtig günstigen Inlandsflüge von noch vor ein paar Jahren gibt es sowieso nicht mehr und alle anderen sind um diese Zeit auch ziemlich teuer...).

Das Beste wäre wahrscheinlich wirklich eine Rundreise und die mit einem Camper! Das würde den Kindern in diesem Alter sicherlich auch sehr gefallen und ein Stellplatz auf einem der vielen Campgrounds findet sich bestimmt leichter als eine freie Ferienwohnung. Und abgesehen vom relativ kühlen Pazifik (im August allerdings hat es schon meist um die 23°) gibt es im Hinterland Süd-Kaliforniens eine Reihe von größeren und kleineren Seen, in denen man gut baden könnte und wo es auch Campgrounds gibt!

Also auch ich rate Euch, in (Süd-)Kalifornien lieber den "tollen Mix" zu genießen, als dort an reinen Badeurlaub zu denken!

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – War 12x für mehrere Wochen im gesamten Bundesstaat unterwegs

Ich kenne beide Staaten (wenn auch nicht im Zuge einer Familienreise) und wage zu behaupten, dass man beide hinsichtlich eurer Wünsche und Vorstellungen absolut nicht vergleichen kann. Das, was ihr von Florida her kennt, vor allem auch, was das Thema Strände betrifft, werdet ihr in Kalifornien so nicht vorfinden. Kalifornien besticht durch seine Städte und Nationalparks, Badeurlaub, das würde ich dort sicher nicht planen. Selbst im Sommer lädt das für meinen Geschmack recht kühle Meer nicht zum gemütlichen Baden eín und wirklich schöne Strände, die zu längerem Verweilen oder gar zum Baden einladen, habe ich in Kalifornien nicht gesehen. Gut, das mag auch Geschmackssache sein.

Soll nicht heißen, dass ihr in Kalifornien nicht dennoch einen tollen, auch für die Kids abwechslungsreichen Urlaub verbringen könnt, ganz im Gegenteil, nur würde ich die Schwerpunkte eher bei der Rundreise und weniger beim Strandurlaub setzen. Von SF nach San Diego, das ist wirklich eine lange Strecke, die ich in drei Wochen inkl. längerem Badeaufenthalt nicht stemmen würde, wenn man noch etwas intensiv erleben möchte. Lieber ein kleineres Gebiet, dafür intensiver. Sofern es der Geldbeutel zulässt, wäre eine Rundreise in Kalifornien auch ideal mit Hawaii zu kombinieren, wenn es denn tolle Strände sein sollen. Oder ihr düst nach Kalifornien noch für eine Woche nach Florida an den Strand, ein Gabelflug ist auch schnell mal gebucht und Inlandsflüge von Kalifornien nach Florida auch keine große Sache.

Hallo Voli74! Roetlis Idee mit dem Campmobil kann ich nur unterstützen, zumal ein für vier Personen geeignetes Modell nicht so groß ausfällt, dass ihr nicht damit zurechtkommt (ich hatte z.B. mal einen Ford F 250, der sich wie ein normaler PKW fuhr).

Ansonsten bin ich über einige der in den bisherigen Antworten geäußerten Ansichten recht erstaunt, da ich bei meinen Aufenthalten in Kalifornien offenbar ganz andere Erfahrungen gemacht habe. Vielleicht hatte sich auch einfach jedes Mal der Pilot verflogen und war in irgendeinem anderen (vielleicht virtuellen) Kalifornien gelandet, aber das halte ich für relativ unwahrscheinlich:

So habe ich in Kalifornien noch nie einen vollen Strand erlebt. Ich finde, man sollte auch an dieser Stelle die Kirche im Dorf lassen und die Relationen wahren. Und das bedeutet: Gemessen an europäischen Verhältnissen (man denke z.B. nur an die einschlägig bekannten Bilder von spanischen und italienischen Stränden) gibt es in Kalifornien keine vollen Strände.

Als nächstes die Sache mit den Entfernungen: Da ihr schon in Florida wart, wisst ihr schon, worum es geht. Und wer meint, die Entfernung von San Francisco nach San Diego sei mit einem Automobil in drei Wochen nicht zu schaffen, wie hier gesagt wurde, der sollte auf keinen Fall Nordamerika bereisen.

Nun zur Wassertemperatur: Wem 23 Grad bei einem Ozean nicht reichen, wo geht der überhaupt baden, außer im Thermalbad? Es gibt in Kalifornien wunderschöne Strände, die zum Baden geeignet sind. Und wer im Meer wirklich schwimmt, dem sind 23 Grad schon eher zu viel. Zu beachten gibt es, wie bei allen Meeren, natürlich ein paar Aspekte - so sind u.a. Strömungen und Haie hier ein Thema.

Schließlich noch eine persönliche Anmerkung: Wenn euch Florida gefallen hat, dann wird euch Kalifornien wahrscheinlich umhauen. Florida kommt da m.E. bei weitem nicht mit. Allein, was die Vielfalt an Möglichkeiten und die Abwechslung bei Angeboten für Unternehmungen betrifft, kann Florida da nur von träumen. So habe ich mir z.B. einmal im August mit einem Freund auf dem Hausberg von Mammoth Lakes in der Mittagszeit eine Schneeballschlacht geliefert und am Abend waren wir im Pazifik schwimmen. In Florida unmöglich. Und für Jungs im genannten Alter gibt es in Kalifornien mehr als genug zu erkunden; Jack London State Historic Parc bei Glen Ellen und Sea World und Zoo in San Diego seien hier nur ein paar Stichpunkte (leider ist die Spruce Goose nicht mehr in Long Beach).

Kurzum: Viel Spaß bei eurem Urlaub, den ihr so schnell nicht vergessen werdet.

Hallo Dospassos, vielleicht warst Du nicht gerade von Juni bis August an Kaliforniens Pazifik-Stränden (also an denen mit Orten mit Ferienwohnungen etc.). Natürlich gibt es massenhaft leere Strände, die aber ohne Infrastruktur!

Meine zahlreichen Erfahrungen z.B. in San Diego, La Jolla, Oceanside, Pismo Beach, Monterey etc. waren jeweils nur 'crowded beaches'! Im Vergleich zu den genannten spanischen und italienischen Stränden fehlen dann wirklich oft nur die Reihen von Liegestühlen und Sonnenschirmen, die gibt es allerdings so gut wie nirgends - dafür relativ häufig (noch-ist oft schon verboten!) Quads und dgl., die zwischen den Badenden herum kurven und an bestimmten Stränden Massen von Surfern. Für zwei Jungs von 9 und 10 Jahren könnte aber gerade so ein Strand natürlich das Nonplusultra eines Amerika-Urlaubs sein :-)!

Drei Wochen sind wahrhaft nicht viel für die genanne Strecke - wenn man sich nicht nur im Schnelldurchlauf über den Highway 1 bewegt. Zum einen gibt es allein dort mehr als zahlreiche Punkte, wo sich ein längerer Aufenthalt lohnen würde, aber dazu noch ein riesiges Hinterland, wo man schon für sich mehrere Wochen unterwegs sein könnte! Allein die von Dir genannte Strecke von Mammoth Lake zu den 'nächstgelegenen' Stränden von Monterey oder Santa Cruz sind 600 km, die fährt man mit dem Camper und Kindern nicht einfach 'mal so' in ein paar Stunden!

Aber das ist ja das Schöne am Camper - man kann soviele Stops machen und so lange, wie man möchte!

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@Roetli

@dospassos: Wenn schon Kritik üben, dann aber bitte den Kontext wahren und nicht nur das rauspicken, was dir gerade passt! ;-) Klar kann man SF-SD in drei Wochen theoretisch schaffen, habe nicht das Gegenteil behauptet! Nur wenn man den Anspruch hat, auch noch was intensiv zu erleben UND bei drei Wochen noch einen längeren Badeuafenthalt an Ort X und anzunehmender Weise noch nen Nationalpark mitnehmen möchte, sind drei Wochen zu kurz in meinen Augen. Und was die Strände betrifft, mir hat keiner gefallen und das Meer hatte im August nie und nimmer über 20 Grad! Aber was hab ich geschrieben? Mag Geschmackssache sein... Dafür hab ich schon viel zu viele Strände gesehen, als dass mich die in Kalifornien umhauen würden. Die in Florida im übrigen auch nicht, doch schöner sind sie dennoch für mich und dort passen wenigstens die Temperaturen. Aber nochmal, alles Ansichtssache...

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@Lotusteich

Hallo Lotusteich! Du sagst es, es ist eben Ansichtssache. Bei reisefrage.net geht es nun einmal um den Austausch von Reiseerfahrungen, und die sind naturgemäß subjektiv. Und natürlich nehme ich die Kritikpunkte heraus, um die es mir geht. Ebenso beanspruche ich selbstverständlich das Recht auf eine eigene Meinung, das ich mir von dir nicht nehmen lasse.

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@dospassos

Ruhig Blut, deine Meinung will dir hier keiner nehmen. Du konntest oder wolltest meine "Kritik" im Kommentar nicht verstehen, aber damit kann ich auch ganz gut leben...;-) Lassen wir's gut sein.

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