Die bekanntesten Steilklippen in Irland sind die Cliffs of Moher an der Südwestküste zwischen den kleinen Orten Doolin und Liscannor. Es führt eine Straße hin (Film), oben auf den Klippen ist ein Parkplatz, wo es ein wenig zugeht wie auf dem Jahrmarkt - das ist Geschmackssache, wahrscheinlich aber zu viel des guten. Tipp: Ich bin vor Jahren von Doolin (als Übernachtungsort geeignet, in den Pubs wird viel musiziert) zu den Cliffs hochgewandert, das fand ich sehr eindrucksvoll, weil man so von der Seite her faszinierende Einblicke hatte - und bis kurz vor oben war es auch angenehm ruhig...
Als ich das erste Mal nach Irland kam und den ersten Satz eines Irländers bei der Fährankunft in Roslare hörte, habe ich kein Wort verstanden. Aber: Man hört sich rein. Wenn Du gute Englischkenntnisse hast, dann habe einfach etwas Geduld, und Du wirst die Iren auch verstehen. Nett sind sie ja ;-) Übrigens: Irisch ist das genau genommen nicht, sondern irisches Englisch. Irisch ist die alte gälische Landessprache, die einem auf den zweisprachigen Wegweisern begegnet. Die jungen Iren lernen Irisch in der Schule wie eine Fremdsprache.
So schrecklich viele Touris gibt es in Dublin nicht, insofern kann man sich durchaus im Zentrum rumtreiben. Lediglich Temple Bar würde ich meiden, denn das ist eine eher vulgäre Saufmeile (und ich habe wirklich nichts gegen Guinness!). Wie wäre es zudem mit einer Busfahrt oder Zugfahrt nach Howth und einer kleinen Küstenwanderung? Und wenn ihr etwas mit Jugendstil und Firlefanz anfangen könnt - wie wäre es mit einem Besuch des "Café en Seine". Und es gibt natürlich jede Menge toller Pubs zu entdecken...
Die Pubs. Und die Stimmung in den Pubs. Wer keine Pubs und kein Bier mag, braucht nicht nach Dublin zu fahren, denn architektonisch und kunsthistorisch hat die Stadt nicht so viel zu bieten, dass sich die weite Anreise sonst lohnen würde. Allerdings würde ich die Partymeile Temple Bar eher meiden, das ist teils eine austauschbare Saufmeile. Eher durch die Seitenstraßen der Fußgängerzone (Grafton Street) streifen, da gibt es interessantere Pubs. Mein Geheimtipp: die Pubs in der Bagott Street, das ist das richtige Dubliner Leben. Und das Café en Seine solltest Du Dir ansehen, eine Mischung aus Disney und Jugendstil. - Ansehen würde ich mir zudem das Trinity College mit den Book of Kells und die St. Patricks Cahedral. (Ich weiß, die Antwort kommt spät, aber vielleicht hilft sie anderen weiter).
Grundsätzlich eignet sich ein Mietauto in Irland ganz besonders, da hat Maltafan völlig recht. Denn die meisten Urlauber wollen die Westküste mit seinen Halbinseln (Rings) erkunden, und das geht eigentlich nur mit PKW richtig gut. Züge verkehren entlang der Westküste keine. Und mit dem Bus erreicht man nur die größeren Orte, und ich fand die Busse auch nicht gerade günstig (wobei zum günstig Urlaub machen Irland eh nicht das richtige ist). Wenn es also das Budget erlaubt, dann empfehle ich in Irland ein Mietauto, denn so kann man die tolle Landschaft am besten genießen. - Ausnahme: Falls Du nur in Dublin und an der Ostküste unterwegs bist, dann reichen die Öffentlichen aus. Thema Wandern: Von Dublin aus zum Reinschmecken empfehle ich eine Fahrt mit dem Bus nach Howth mit kleiner Klippenwanderung und Einkehr im Fischlokal.
Nachtrag: Das Fischlokal in Howth, das ich empfehle, heißt "Oar House Restaurant" und liegt neben den Fischmärkten im Hafen.
Entweder nach Frankreich fahren und ab Cherbourg oder Roscoff/Bretagne direkt nach Rosslare im Südwesten Irlands. Oder via Kanal und England von Prembroke nach Rosslare oder Holyhead nach Dublin. Das bietet jedenfalls http://www.irishferries.com an. - Ich bin vor Jahren von Le Havre nach Rosslare gefahren, aber die Verbindung gibt es womöglich nicht mehr.
Die Bibliothek im Trinity College mit dem Book of Kells empfehle ich Dir (falls noch nicht gesehen), zudem eine Besichtigung des Dublin Castle. Auch St. Patrick's ist etwas richtig "Kulturelles", wobei man überraschenderweise für diese Kirche Eintritt bezahlen muss. (Und was ich nicht wusste, ist, das sie anglikanisch ist, denn ich dachte, es sei eine katholische Kirche). Und ich emfpehle Dir, einen Kaffee oder - noch besser - eine Pint im Café en Seine zu trinken, einer Mischung aus Jugendstil und Disney mit ganz eigener Atmospähre (wenn auch untypisch für Dublin).
In Dublin würde ich südlich der Livey Bummeln gehen - und zwar durch die Grafton Street (das ist die Fußgängerzone, in den Seitengassen gibt es Pubs und Cafés) sowie in der Dawson Street, das ist die Parallelstraße in Richtung Osten. Zudem bietet sich ein Abstecher in das St. Stephen's Green (das ist der in Süden anschließende Park) an. Nette, altmodische Pubs findest Du in der Bagott Street (nordöstlich des Parks). Und Temple Bar würde ich auslassen, das ist zwar bekannt, aber großenteils einfach nur eine Saufgegend.
Insihman ist eine der drei bewohnten Inseln der Aran Islands. Ich selbst war nur auf Inisheer, aber diese Insel ist genau so groß bzw. klein wie Insihman und sicher gut vergleichbar. Neben einem kleinen Ort gibt es nicht viel, die Inseln sind grün und karstig zugleich (fast ein bißchen wie am Mittelmeer). Spazieren zu gehen gehört zu den wenigen Vergnügen. Kurios ist, dass die Einheimischen auf den Aran Islands großenteils noch Gälisch miteinander sprechen (das wird glaub' ich vom Staat gefördert). Kurzum: Ein netter Abstecher ist das, aber mehr nicht. Inishmore, die dritte Insel im Bunde, ist übrigens die größte.
Ncoh was: Die Inseln werden von verschiedenen Häfen aus angelaufen, die kürzeste Verbindung ist meines Wissens die von Doolin.
Da bislang noch niemand geantwortet hat, versuche ich, Dir weiterzuhelfen. Ein Spezialgeschäft für Noten kenne ich zwar nicht, aber "Hodges Figgis" ist das Buchgeschäft in Dublin und erstreckt sich über mehrere Etagen. Womöglich gibt es da auch Noten, und wenn nicht, sollten man Dir zumindest sagen können, wo Du fündig wirst. Die Buchhandlung ist in der 56-58 Dawson Street, parallel (östlich) Grafton Street (=Fußgängerzone).