Frage von Arrived, 60

Wie lang kann man maximal mit einem Touristenvisum und Mehrfacheinreisen in Thailand bleiben?

Visa mit merhfacher Einreise.

Antwort
von ThaiFM, 60

Mit 3 Einreisen und der einmaligen Verlängerung ist somit ein maximaler Aufenthalt in Thailand von 210 Tagen möglich.

Siehe: http://www.thaifm.de/einreise-visum/#tourist-visum

Bei jeder Einreise bekommst du 60 Tage Aufenthaltsrecht in Thailand. Einmalig kannst du dann, am besten natürlich nach der letzten Einreise, das Visum noch einmal einmalig gegen 1.900 Baht verlängern. Du brauchst Passfotos und eine Kopie deines Ausweises dazu.

Viel Spaß in Thailand! :-)

Kommentar von Caveman ,

Das ist so nicht richtig!

Das Visum selbst kann ueberhaupt nicht verlaengert werden. Es wird mit Ablauf des Zeitraums ungueltig, fuer den es ausgestellt wurde.  Das Visum selbst ermaechtigt die Einreisebhoerde lediglich zur Erteilung einer Aufenthaltsgenehmigung fuer 60 Tage, stellt aber selbst keine Aufenthaltsgenehmigung dar. Ein Touristenvisum fuer eine Einreise wird somit somit bereits im Moment der ersten  Einreise ungueltig und wird durch die aufgrund des Visums erteilte Aufenthaltsgenehmigung ersetzt.

Ein Visum fuer 2 oder 3 Einreisen ist nichts anderes als 2 oder 3 Visa in einem. Mit einem solchen Visum duerfen 2 bzw. 3 Einreisen innerhalb des Gueltigkeitszeitraums erfolgen. Bei jeder Einreise wird ein "Abschnitt" des Visums ungueltig und durch eine Aufenthaltsgenehmigung ersetzt

Ein Touristenvisum fuer mehr als 1 Einreise ist immer 180 Tage ab Ausstellung gueltig und kann nicht verlaengert werden.

Verlaengert werden kann hingegen die Aufenthaltsgenehmigung, die z.B. aufgrund eines Touristenvisums erteilt wurde. Es kann jede aufgrund eines Touristenvisums erteilte Aufenthaltsgenehmigung von 60 Tagen um jeweils 30 Tage verlaengert werden. Das ergibt bei einem Touristenvisum fuer 3 Einreisen theoretisch insgesamt 270 Tage (3 x 60 Tage plus 3 x Verlaengerung um jeweils 90 Tage).

Da die Visumgueltigkeit aber bereits am Tag der Ausstellung beginnt, wird man auch im Idealfall nicht bereits am ersten Tag der Gueltigkeit einreisen koennen. Dies bedeutet, dass man bei voller Ausnutzung der jeweiligen Verlaengerungen erst nach Ablauf der Visumgueltigkeit von 180 Tagen zum dritten Mal einreisen wuerde. Dann waere das Visum aber bereits abgelaufen. Man muss also vor dem 180. Tag ab Einreise (Einreisetag zaehlt mit!) zum 3. Mal einreisen, um noch einmal 60 Tage zu bekommen und diese dann auch noch einmal um 30 Tage verlaengern zu koennen. Somit verkuerzt sich die maximale Aufenthaltsdauer von theoretisch 270 Tagen um den Zeitraum, der zwischen der Visumausstellung und der ersten Einreise vergangen ist.

Hinzu kommt, dass die thailaendischen Einreisebehoerden seit einigen Monaten auch bei gueltigen Touristenvisa fuer 3 Einreisen oft die 2. Wiedereinreise verwehren. Dies zumindest dann, wenn beide Wiedereinreisen unmittelbar nach einer Ausreise erfolgten bzw. vor dem 2. Wiedereinreiseversuch und der vorherigen Ausreise kein laengerer Zeitraum verstrichen ist. Es wird dann unterstellt, dass man das Touristenvisum zum Zwecke eines Daueraufenthalts missbrauchen wuerde. Um diese Vermutung zu widerlegen, muss man i.d.R. detaillierte Reiseplaene einschliesslich vollstaendige Unterkunftsbuchungen fuer den Folgezeitraum bis zur endgueltigen Ausreise nachweisen.

Praktisch wird man somit mit einem Touristenvisum fuer 3 Einreisen normalerweise - wie auch bei einem fuer nur 2 Einreisen - nur auf max. 180 Tage kommen (2 x 60 plus 2 x Verlaengerung um jeweils 30 Tage),  kann sich dann das Touristenvisum fuer 3 Einreisen sparen und eins fuer nur 2 Einreisen nehmen.

Auch die bis vor einigen Monaten noch moegliche Variante, im Anschluss noch einmal ohne Visum fuer max. 30 Tage einzureisen, gibt es nicht mehr weil ja auch hierbei eine 3. Einreise (2. Wiedereinreise) waere, die i.d.R. ohne die oben bereits genannten Nachweise nicht genehmigt wird.

Kommentar von Armando696 ,

Diese Antwort ist nicht richtig, da zu ungenau.

Antwort
von Armando696, 41

Es gibt mehrere Varianten, um sich legal in Thailand aufzuhalten:

  1. Einreise ohne Visum als EU-Bürger, Schweizer, Norweger usw. gibt Anrecht auf 30 Tage Aufenthalt bei Einreise auf dem Luftweg. Bei Einreise auf dem Landweg ist die Regelung nicht für alle gleich, Staatsangehörige der G8-Staaten haben auch bei Einreise auf dem Landweg Anrecht auf 30 Tage, andere nur auf 15 Tage. Der Einreise- und der Ausreisetag zählen mit.
  2. Einreise mit Touristenvisum 60 Tage gibt Anrecht für den Verbleib von 60 Tagen in Thailand. 60 Tage sind nicht 2 Monate, Einreise- und Ausreisetag zählen mit.
  3. Das Touristenvisum kann vor Ablauf bei der nächsten Immigration um 30 Tage verlängert werden, Kosten 1900 Baht, = ca, 56 € beim Kurs von heute.
  4. Das Visum für Multiple Entry unterliegt unterschiedlichen Bestimmungen je nach Herkunftsland, ist teuer und lohnt sich in der Regel nicht. Viel einfacher ist die Ausreise und die nachherige Einreise, möglichst auf dem Luftweg, evtl. auch Landweg, je nach Nationalität.
  5. Thailand betrachtet die Visaerteilung und die Visaverlängerung als eine Geldmaschine. Ein erteiltes Visum ergibt nicht automatisch eine Einreise, der Entscheid dazu liegt beim Beamten am Flughafen oder an der Grenze. Es sind zahlreiche Fälle bekannt, wo der Grenzbeamte vorerst die Einreise verweigert, diese dann aber gegen Bezahlung von "Tea Money" (Bestechungsgeld) trotzdem gewährt. Das ist illegal, aber das kümmert weder die Grenzbeamten noch die Polizei, alle verdienen mit. Thailand ist eines der korruptesten Länder der Welt.
  6. Verstösse gegen die Visa- und Aufenthaltsbestimmungen werden drastisch geahndet, denn das ist eine weitere willkommene Einnahmequelle der Grenzpolizei. Jeder Tag Overstay, d.h. Überschreitung der Aufenthaltsbewilligung wird mit 500 Baht bestraft und das wird rigoros durchgesetzt.
  7. Multiple-Entry-Visas lohnen sich in der Regel nicht, da zu teuer und zu bürokratisch. Viel einfacher ist die Ausreise und die nachherige Wiedereinreise, so spart man viel Geld.
  8. Noch komplizierter wird die Situation bei Permanent Resident Visas, die ein Jahr gültig sind. Viel zu teuer, zudem muss jedes Verlassen des Landes vorher der Immigration mitgeteilt werden, sonst verfällt das Visum. Eine weitere Möglichkeit, Ausländer zu melken, weil viele die Vorschriften nicht genau kennen. Wer ein Permanent Resident Visum will, muss 800'000 Baht auf einer thailändischen Bank hinterlegen, wenn mit einer Thai verheiratet, "nur" 400'000 Baht. Gibt es irgendwelche Schwierigkeiten, konsfisziert die korrupte Militärdiktatur die hinterlegten Gelder und der nun natürlich unerwünschte Ausländer wird ausgewiesen, landet u. U. sogar im Gefängnis.
  9. Fazit: Nach Thailand einreisen ohne Visum, nach 30 Tagen ausreisen, nachher wieder einreisen, dies beliebig wiederholen. Kosten: keine. Ich mache das seit rund 10 Jahren erfolgreich. Als Schweizer brauche ich kein Visum für Laos, auch keines für Malaysia. Ich finde, dass man die korrupte Bürokratie der herrschenden Militärdiktatur nicht unnötig finanzieren sollte.
Kommentar von Caveman ,

Ach, dein Beitrag fing so gut an und ich wollte dir auch schon nen Daumen spendieren. Bei Punkt 4 horchte ich dann bei der Behauptung, ein Visum fuer mehrere Einreisen lohne sich in der Regel nicht,  zum ersten Mal auf. Nun gut, kommt halt darauf an, was unter "in der Regel" zu verstehen ist. Fuer ganz viele lohnt sich das sehr wohl, besonders ein Non Imm Multiple (wenn man dafuer qualifiziert ist). Lassen wir es einfach mal so stehen.

Ab Punkt 5 wird's dann aber polemisch und du entfernst dich auch zunehmend von den tatsaechlichen Gegebenheiten. Zwar mag es wirklich Einzelfaelle geben, in denen trotz gueltigem Visum die Einreise verwehrt wurde. Auch mag es - dann aber wirklich selten - Faelle gegeben haben, in denen die Einreise dann gegen Schmiergeldzahlung doch genehmigt wurde. Hier sprechen wir aber von wirklich seltenen Ausnahmefaellen. Zumeist wird eine Einreisegenehmigung trotz gueltigem Visum aus voellig anderen Gruenden verweigert (z.B. grob ungebuehrliches Verhalten oder der Immigration - nicht aber zwangslaeufig auch der Auslandsvertretung, die da Visum ausgestellt hat - bekannte Hinderungsgruende). Auch hoerte man unmittelbar nach Inkrafttreten der neuen Regelungen zu den sog. "Visaruns" von einzelnen Faellen, in denen trotz Visums nicht mehr als eine unmittelbar auf eine Ausreise folgende Wiedereinreise gestattet wurde. In letzter Zeit hoert man solche Geschichten aber nicht mehr. Das hatte wohl etwas mit den ueblichen Wirren unmittelbar nach Inkrafttreten von neuen Regelungen zu tun.

Punkt 6 ist wieder in Ordnung.

Zu Punkt 7 ist zu sagen, dass eine Aus- und Wiedereinreise alle 30 Tage unterm Strich oft sehr viel teurer und auch aufwendiger sein wird als nur alle 60 bzw. 90 Tage plus Visumkosten.

Voellig falsch wird's dann aber bei Punkt 8. "Permanent Resident" heisst nicht "nur 1 Jahr gueltig sondern - wie es das Wort "permanent" ja schon sagt - unbegrenzt, also bis zum Lebensende. Ich kenne nur sehr wenige Auslaender mit diesem Aufenthaltsstatus, er ist nur schwer zu bekommen (Sprachtest, Arbeitsvertrag in Thailand, Fuersprache angesehener Personen u.s.w.) und kostet richtig Geld. Ein Bakguthaben ist hierfuer NICHT erforderlich (im Gegensatz zur Einjahresverlaengerung einer auf einem Non Immigrant Visum basierenden Aufenthaltsgenehmigung).

Offensichtlich meinst du mit "Permanent Resident Visum" auch diese Jahresverlaengerung der Aufenthaltsgenehmigung. Die ist mit 1.900 Baht aber wirklich nicht teuer und auch ueberhaupt nicht kompliziert (wenn man die hierfuer erforderlichen Voraussetzungen erfuellt). Meine letzte Jahresverlaengerung hat ca. 15 Minuten gedauert ... einschliesslich 90 Tage Meldung und Re-Entry Permit!

Es stimmt, dass die Aufenthaltsgenehmigung verfaellt, wenn man ohne ein sog. "Re-Entry Permit" ausreist. Das weiss aber eigentlich jeder und wenn nicht, wird man normalerweise bei der Ausreisekontrolle am Flughafen darauf hingewiesen. Es besteht dann noch die Moeglichkeit, direkt am Flughafen in Bangkok (Suvarnabhumi wie auch Don Muang) ein Re-Entry Permit zu erhalten (1.000 Baht fuer 1 Wiedereinreise, 3.800 Baht fuer beliebig viele, an den Flughaefen plus Flghafenaufschlag 200 Baht).

Selbstverstaendlich werden Bakguthaben bei Verweigerung der Jahresverlaengerung nicht konfisziert. Wo hast du denn diesen Quatsch her?  Auch wird man dann nicht inhaftiert sondern muss das Land einfach vor Ablauf der aktuellen Aufenthaltsgenehmigung verlassen. Steht dieser unmittelbar bevor, bekommt man noch einmal eine Verlaengerung um bis zu 7 Tagen. Man hat also in jedem Fall mindestens 1 Woche Zeit. Jahresverlaengerungen werden aber nur verweigert, wenn man die hierfuer erforderlichen Voraussetzungen nicht (mehr) erfuellt.

Zu Punkt 9: Dies war bis vor einigen Monaten tatsaechlich weitgehend problemlos moeglich (wenn auch ziemlich unpraktisch und - wenn man seinen Aufenthaltsort nicht gerade in unmittelbares Grenznaehe zu Malaysia hat - auch teuer). Inzwischen gibt es aber neue Regelungen zu den sog. "Visaruns" und man wird ab etwa der 2. Wiedereinreise gehoerige Schwierigkeiten bekommen. In den letzten Monaten sind massenweise Reisende an den Grenzen gestrandet, weil ihnen eine 2. Wiedereinreise in Folge nicht gestattet wurde. Andere wurden nicht abgewiesen und bekamen eine Aufenthaltsgenehmigung fuer 7 Tage, innerhalb derer sie das Land dann endgueltig verlassen mussten. Hat es bei dir auch in den letzten Monaten mit mehr als einer Wiedereinreise in Folge tatsaechlich immer noch problemlos funktioniert? Dann verlasse dich besser nicht darauf, dass dies bei der naechsten Wiedereinreise auch wieder der Fall sein wird.

Kommentar von Caveman ,

Und auch noch ein paar Worte zu der angeblich "korrupten Bürokratie der herrschenden Militärdiktatur". Gerade die jetzige Militaerregierung geht mit einer bisher in Thailand unbekannten Qualitaet gegen Korruption vor. Dabei werden selbst hochrangige Beamte und Generaele nicht mehr verschont. Waehrend Ermittlungsverfahren gegen hochrangige Personen in der Vergangenheit stets vertuschelt wurden und im Sande verliefen, geht man nun auch gegen diese mit aller Haerte vor. Das ist in Thailand voellig neu und war vorher auch kaum vorstellbar.

Kommentar von Armando696 ,

In einzelnen Punkten hast du (nur) teilweise Recht, die Regelungen in Thailand sind kompliziert und wechseln fast monatlich. Ich bin bisher mit der oben skizzierten Lösung bisher gut gefahren, ich respektiere ja alle Gesetze, ich brauche gar keine Visa Runs, ich komme ja als Tourist und reise innerhalb der gesetzten Daten wieder aus. Und ständig in Thailand leben möchte ich sowieso nicht, das ist mir zu langweilig, zudem leidet bei längerem Aufenthalt die Gesundheit (Luftverschmutzung, Gifte im Essen). Und die Regenzeit ist ja auch nicht wirklich das, was ich brauche.

Eine Ausreise nach Laos von Udon Thani kostet keine 300 Baht, als weniger als 8 €, und da ich als Schweizer kein Visum für Laos brauche, ist das natürlich sehr praktisch. Und Laos ist ein schönes Land, viel urtümlicher und natürlicher als Thailand, das sagen inzwischen viele. Die Leute sind wirklich sehr freundlich und es gibt keine Probleme. Checkst du in Thailand in ein Hotel ein, wollen die Geld sehen, bevor sie dir das Zimmer gezeigt haben, in Laos (und an vielen anderen Orten in Südostasien) ist das anders.

Es gibt unzählige Fälle, wo Ausländer wegen Overstay im Gefängnis landeten und nur gegen Bezahlung hoher Bestechungssummen wieder frei kamen. Man muss sich halt informieren. Dass Bankguthaben von Ausländern schon eingezogen wurden, ist auch belegt.

Definitiv nicht Recht hast du mit deiner letzten Behauptung: Es stimmt zwar dass Diktator Prayut gegen hohe korrupte Polizeibeamte vorgegangen ist, doch das geschieht nur, um sich selber die Pfründe zu sichern. Das Militär ist kein Haar besser als die korrupte Polizei, es herrscht in Thailand eine lange Konkurrenz zwischen Polizei und Armee, Schmarotzer am Volksvermögen sind beide. Zudem ist Prayut mit einem Putsch an die Macht gekommen, indem er eine demokratisch gewählte Regierung mit Panzern aus dem Amt gefegt hat, also ein thailändischer Pinochet.

Kommentar von Caveman ,

Eine Ausreise nach Laos von Udon Thani kostet keine 300 Baht, als weniger als 8 €, und da ich als Schweizer kein Visum für Laos brauche, ist das natürlich sehr praktisch.

Ja klar, wenn man sich sowieso in Grenznaehe zu einem Nachbarstaat befindet, fuer das man kein Visum braucht, sind die Reisekosten sicher nicht sehr hoch und es wird insgesamt nicht teuer. Aber eben nur, wenn man sich ohnehin in Grenznaehe zu einem solchen Staat befindet, sonst nicht. Fuer Deutsche kaeme da nur Malaysia in Frage, fuer euch Schweizer auch Laos.

Es gibt unzählige Fälle, wo Ausländer wegen Overstay im Gefängnis landeten und nur gegen Bezahlung hoher Bestechungssummen wieder frei kamen.

Zuerst hattest du etwas von einer moeglichen Inhaftierung bei Nichtverlaengerung der Aufenthaltsgenehmigung geschrieben, jetzt geht es ploetzlich um Overstay. Festzuhalten ist, dass bei der Nichtverlaengerung einer Aufenthaltsgenehmigung keinerlei Inhaftierungsgefahr besteht. Warum auch? Man muss dann halt das Land verlassen und das war's.

Overstay ist hingegen ne ganz andere Hausnummer. Hierbei geht es dann um das Verbleiben im Land nach bereits abgelaufener Aufenthaltsgenehmigung und eben nicht um die Ablehnung eines Verlaengerungsantrags. Illegaler Aufenthalt ist natuerlich strafbar und eine Inhaftierung dann wahrscheinlich, wenn man sich nicht selbst der Immigrationpolizei stellt (bei Selbstanzeige zahlt man nur die Strafe von max. 20.000 Baht und wird nur dann inhaftiert, wenn man diese nicht zahlen kann).

Gegen Bestechungsgeld wird man dann auch nicht aus der Haft entlassen. Was man halt bezahlen muss, ist die ganz regulaere Strafe.


Dass Bankguthaben von Ausländern schon eingezogen wurden, ist auch belegt.


Aber doch nicht bei der Ablehnung eines Antrags auf Verlaengerung der Aufenthaltsgenehmigung (wie von dir behauptet) sondern entweder um damit eine gerichtlich oder gesetzlich festgelegte Strafe zu begleichen (dann auch nur in Hoehe dieser Strafe plus ggf. Gebuehren) oder wenn die Gelder aus illegalen Taetigkeiten stammen. Das betrifft aber nicht nur Auslaender sondern ebenso auch Thais und ist in Deutschland auch nicht anders.



Kommentar von Caveman ,

Wer ein Permanent Resident Visum will, muss 800'000 Baht auf einer thailändischen Bank hinterlegen, wenn mit einer Thai verheiratet, "nur" 400'000 Baht.

Auch hierzu gibt es Korrektur- und Erklaerungsbedarf. Fuer die Jahresverlaengerung der Aufenthaltsgenehmigung (die meinst du offensichtlich) muss kein Geld HINTERLEGT werden! Es reicht ein Einkommensnachweis ueber mindestens 40.000 Baht/Monat (wenn mit Thai verheiratet) bzw. 65.000 Baht/Monat (wenn mindestens 50 Jahre alt und die Verlaengerung nicht auf der Basis "Thai Wife" beantragt wird oder werden kann). Dieses Einkommen kann beispielsweise aus einer Rente stammen oder aber auch aus Mieteinnahmen, Kapitalertraegen u.s.w.

Alternativ gibt es auch die Moeglichkeit, ein Bankguthaben bei einer thailaendischen Bank in der von dir jeweils genannten Hoehe nachzuweisen. Dieses Geld muss nicht hinterlegt werden sondern sich einfach nur auf dem Konto befinden. Sofort nach dem Erhalt der Jahresverlaengerung kann man wieder darueber verfuegen. Man muss das Konto dann aber spaetestens 3 Monate vor der naechsten Jahresverlaengerung wieder entsprechend auffuellen. Es handelt sich also nicht um eine Hinterlegung (bei einer solchem kaeme man ja gar nicht an das Geld ran) sondern einfach nur um den Nachweis ausreichender finanzieller Mittel zur Finanzierung des Lebensunterhalts.

Beantragt man die Jahresverlaengerung auf der Basis "Retired" (also mindestens 50 und nicht auf Basis "Thai Wife"), gibt es zudem die Moeglichkeit, Einkommen und Bankguthaben miteinander zu vermischen. Unterm Strich muessen dann das nachgewiesene Jahreseinkommen plus Bankguthaben insgesamt mindestens 800.000 Baht ergeben. Somit koennen also auch solche Personen ab 50 eine Jahresverlaengerung erhalten, deren Monatseinkommen unter 65.000 Baht und deren Bankguthaben in Thailand unter 800.000 Baht liegt, sofern die Summe aus dem Jahreseinkommen und dem Bankguthaben mindestens 800.000 Baht betraegt. In diesem Fall muss das Bankguthaben - anders als beim reinen Bankguthaben ohne zusaetzlichen Einkommensnachweis - auch nicht schon 3 Monate vor der Antragstellung vorhanden gewesen sein, Man kann also jederzeit frei darueber verfuegen. Es muss halt nur am Tag der Antragstellung genug auf dem Konto sein, um zusammen mit dem nachgewiesenem Jahreseinkommen auf mindestens 800.000 Baht zu kommen.

Kommentar von huahin ,

Hallo Caveman

Zu deinem Beitrag kann  ich nur gratulieren. Immer diese "Besserwisser". Wenn einer die Ein/Aus/Aufenthaltsvorschriften in Thailand kennt dann du.

Was sagts du zu meinen politisch vorausgesagten Prognosen?

Die sind ja wohl besser als deine aus der Glaskugel abgelesenen Wetterprognosen.

Antwort
von Caveman, 27

In aller Regel max. 180 Tage. Siehe dazu auch meinen ausfuehrlichen Kommentar zu ThaiFMs Antwort.

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