Frage von RandyAndro, 451

Muss ich bei einer Reise-Stornierung innerhalb einer Woche ,Stornierungsgebühren bezahlen?

Bei einer im Internet gebuchten Reise,haben wir innerhalb einer Woche,abgesagt.Müssen wir dennoch Stornierungsgebühren bezahlen?

Antwort
von StefanZW, 324

Bei Stornierung fallen Gebühren an - wie hoch diese sind, sieht man in den AGBs. Am besten das nächste mal auf Seiten wie Alcandia www.alcandia.de weiterverkaufen, statt zu stornieren. Ich hatte leider nur 1.500 EUR von 3.000 EUR zurück bekommen. Hätte es für 2.200 EUR lieber über Alcandia verkauft und hätte 700 EUR mehr erhalten - die andere Person 800 EUR gespart. Naja - nächstes mal

Antwort
von RomyO, 398

Hallo,

da gibt es Unterschiede.

Doch das geht doch sicher aus Deinen Buchungsunterlagen/aus dem Buchungsvertrag hervor, oder?

Antwort
von Penguin8, 16

Mich wundern diese immer wiederkehrenden Fragen zu ganz eindeutigen Reisebedingen und Vertragsbedingungen. Bei den meisten Anbietern von Reisen entstehen sofort bei Buchung verbindliche Abmachungen. Und auch Stornokosten. Bis ca 1996 gabe es bei den meisten Veranstaltern sogenannte Optionsbuchungen, die erst nach drei bis sieben Tagen fest und verbindlich wurden. Das gibts heute praktisch nicht mehr. Selbst wenn man zehn Minuten nach Buchung storniert, treten die Vertragsbedingungen, kann und sollte man VORHER nachlesen, in Kraft, auch Strornokosten, oft bis zu 100 Prozent. Zum Beispiel bei den meisten Linienfluegen, selbst bei Buchung elf Monate vor Reisebeginn. Manche Leute wollen oder koennen damit nicht umgehen, und buchen deshalb grundsaetzlich ihre Reisen erst kurz vor Abflug. Ist dann eben Gluecksache, ob und was man noch bekommt. Wer fragt, warum das so rigoros geworden ist? Das liegt daran dass in den 90 Jahren soviel Missbrauch getrieben wurde, dass oft bis zu 40 Prozent aller gebuchten Reisen nicht angetreten wurden. Was fast zum Zusammenbruch des Reisegewerbes gefuehrt hat, und mehrere Veranstalterpleiten und sogar von Airlines verursacht hat. Jetzt wird das halt von vorneherein konsequenter gehandhabt. Leider eben oft zum Nachteil harmloser Reisender. Vor allem bei Buchungen ueber Internet oder Callcenter.

Antwort
von Nightwish80, 303

Hallo,

Es wurde eigentlich schon alles gesagt. . Schau in den agbs nach. Es kann ja keiner Hellsehen! Aber geh mal davon aus, dass da Storno Gebühren auf dich zu kommen. Man bucht einen Urlaub nicht aus Spaß.

Kommentar von moglisreisen ,

Hmmm..., also mich zwingt keiner, ich buche einen Urlaub immer aus Spaß!:-) lg

Antwort
von reiserolf, 335

Hi,

bei Reiseverträgen greift das Fernabsatzgesetz nicht. Das bedeutet, dass Du nach einer fixen Buchung grundsätzlich an den geschlossenen Vertrag gebunden bist, ein Rücktritt also nur nach den AGB des Reiseveranstalters möglich ist.

Du kommst höchstens aus der Sache raus wenn Du dem Buchungsportal oder dem Veranstalter nachweisen kannst, dass Du bei Buchung nicht auf diese AGB hingewiesen wurdest.

bye

Rolf

Kommentar von Caveman ,
Du kommst höchstens aus der Sache raus wenn Du dem Buchungsportal oder dem Veranstalter nachweisen kannst, dass Du bei Buchung nicht auf diese AGB hingewiesen wurdest.

Damit wuerde er sich aber hoechstwahrscheinlich ins eigene Knie schiessen. Kann er naemlich nachweisen, dass die AGB nicht Bestandteil des Vertrages geworden sind. dann kann er sich selbst auch nicht mehr auf die Stornoregelungen in den AGB berufen, muss dem Veranstalter dessen vollen Schaden ersetzen und eben nicht den i.d.R. nach zeitlichem Abstand zum gebuchten Reisetermin vereinbarten Stornobetrag.

Der Schaden entspricht in aller Regel dem vollen vereinbarten Reisepreis abzueglich vom Veranstalter eingespaerter Leistungen (aber natuerlich einschliesslich des dem Veranstalter zustehenden Gewinnannteils). Das wird normalerweise sehr viel teurer als die zumindest lange vor dem urspruenglich geplanten Reiseantritt anfallenden Stornogebuehren.

Kommentar von reiserolf ,

Hm, das mag die rechtliche Würdigung der Situation sein. In der Praxis verzichten die Versanstalter ganz gerne auf die Stornogebühren, zumindest wenn die Buchung über eine "drittes" Portal durchgeführt wurde. Seit die Gesetzgebung sich dem Thema etwas intensiver gewidmet hat, kommt das aber eh kaum noch vor.

bye Rolf

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