Frage von saminasser,

Medikamente nach China schicken?

Ihr habt mir ja schon mal geholfen, was die Kakerlakenplage meiner Bekannten im Auslandsjahr in China angeht, nun brauche ich nochmal Eure Hilfe diesbezüglich!

Mitlerweile war der Besuch dort, die Bekannte besuchen, es gibt neben den Kakerlaken auch Medikamentenbedarf.

Persönlichen, meine ich natürlich, nicht als Hilfsorga für halb China ;-) und nein, natürlich auch nur legale zumindest bei uns zugelassenen Medikamente!

Also es ist nicht so viel, aber wie am besten verschicken?

Zoll?

Überhaupt angeben, was drin, oder besser nicht?

Risiko?

Kosten, wo gehts am günstigsten, aber bitte nicht mit 3 Wochen Fracht...die Medizin eilt!

Post? UPS , sehr teuer? was noch?

Und vorallem worauf achten beim Versand?

Danke !!!

Hilfreichste Antwort von AnhaltER1960,
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Faxkopie eines Rezepts eines chinesischen Arztes wäre natürlich schick. Sonst würde ich es bei Standardmedikamenten drauf ankommen lassen.

Günstigste Versandmöglichkeit ist der Brief. Wenn versichert, dann Einschreiben oder versicherter Wertbrief.

Nicht wundern wegen der Packungsgrössen - im internationalen Postverkehr gehen auch noch Pamperskartons als Brief durch (L+B+H < 90 cm). Das wissen auch viele im Postamt nicht, in den Postshops erst recht nicht, gibt dann etwas Spass beim Diskutieren. Entscheidend für Brief ist das Gewicht, aber das stellt ja bei Medikamenten nicht so das Problem dar. Schuhkarton 35x25x15 cm kosten 3,45 Euro (bis 500 g). GuggstDuHier: http://www.portokalkulator.de/portokalkulator/std

Kommentar von Roetli,

Ich weiß ja nicht, ob hier der Portokalkulator nicht mit einem Fehler behaftet ist - immerhin kostet der gleiche "Brief" innerhalb Deutschlands 4,40€...

Kommentar von AnhaltER1960,

Nein, ist er nicht. Innerhalb Deutschlands spielt das Format (vor Allem die Dicke) eine Rolle, neben dem Gewicht; der Übergang zum Päckchen ist fliessend. Ins Ausland geht es (fast) einzig um das Gewicht.

Antwort von saminasser,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Also ich sage Euch da jetzt ganz genau nach der frischen Erfahrung.

Nein, ich gebe nicht mir selbst die Antwort, sondern ich versuche Euch eine Hilfestellung zu geben:

Alle UPS, TNT etc. verlangen für einen "Brief" (Format wie von Anhalter geschildert) zwischen 80 und 150 Euro! Und die Post wäre tatsächlich das günstigste aber nicht schnellste gewesen!

Die Post braucht ein wenig länger, ein wenig mit dem quasi minimalen Aufpreiss der Expressmarke!

Danke an den "Anhalter" !

So, es gibt aber auch noch das

www.epaket24.de

und das hat den deutlichen Vorteil, dass die aufwendigen Deklaration von nix und wieder nix also ner Salbe und sonst was hier wegfällt.

Das Brieflein oder Päckchen war promt zugestellt und zwar zu einem drittel vom Geld welches UPS, TNT verlangst hätte...

Von etwaigen Forderungen, die ja scheinbar gar nicht nötig waren mal ganz abgesehen!

Von bei der IHK anzufordernden Quarantänebescheinigungen für Kosmetik oder auch einer Lizenz für Parmazeutischen... ich weiss es nimmer!

Antwort von tauss,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Es gibt kaum einen Teil der Welt, wo man nicht sämtliche Medikamente bekommt und wo es nicht auch sachkundige Ärzte und Apotheker gibt.Das gilt gerade auch für China, wo die Heilkunst ja wirklich Tradition hat. Oft ist es "lediglich" ein Problem, dass sie für die Betroffenen nicht erschwinglich ist, da es sich ja nicht um ein Standard-Medikament zu handeln scheint. Auf Deutsch: Lieber Geld zukommen lassen und vor Ort kaufen als Zoll-Probleme in Kauf nehmen.

Kommentar von Roetli,

Ich glaube, das 'Erschwinglich' ist bei chinesischen Medikamenten eher Nebensache - das "Vertrauen" in die westliche Medizin ist oft die Ursache, daß im Land garnicht nach (vielleicht besseren) Alternativen gefragt wird.

Kommentar von tauss,

Auch das ist - nicht nur in China - richtig. Aber ein Landarbeiter, der seine Medikamente in die Klinik mitbringen muss, kann sie sich eben nicht leisten. Ich habe von Fällen gehört, wo man sogar das Narkostemitttel zur OP mitbringen musste. Oder Mittel, die nach einer (Nieren-)Transplantation das Abstoßen des neuen Organs verhindern sollen. Aber jetzt spekulieren wir wirklich über den hier vorliegenden Einzelfall und die dem zugrunde liegende Erkrankung, die eine Beurteilung schwer macht.

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