Lago Maggiore - wie unterscheiden sich schweizerischer und italienischer Teil?

gefragt von NaturaliterNaturaliter am 27.01.2010 um 8:35 Uhr

Wie unterscheidet sich eigentlich der schweizer vom italienischen Teil des Lago Maggiore - kulturell, landschaftlich und preislich?

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anonym
beantwortet von GuenterWno am 27. Januar 2010 10:18
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ich habe die Erfahrung gemacht, dass auf der italienischen Seite nur deutsch gesprochen wird, wenn es unbedingt nötig ist.

Die Preise in Italien sind - zumindest war das mein Eindruck - moderater als in der Schweiz. Wir waren einmal sehr gut in Cannobio (linke Seeseite) essen und haben die Hälfte von dem gezahlt, was wir auf der anderen Seite gezahlt hätten. Wichtig: immer Euro dabei haben! Und nicht unbedingt die "Touristenlokale" ansteuern. :-)

In Cannobio fand, als wir da waren, auch ein Markt statt. Das scheint in Italien so Brauch zu sein. Jeder kleinere Ort hatte einen Wochenmarkt, wo man Schnäppchen kaufen und sich mit Obst, Gemüse, etc. eindecken konnte.

Eine Fahrt entlang des Lago Maggiore lohnt sich immer; es ist traumhaft schön. Irgendwo sieht man mal eine Ruine im Wasser.

Als Ausflugsziel empfehle ich Cannobio, Verbania direkt am Lago Maggiore und Como am Comer See, das auch nicht so weit zu fahren ist.

Viel Spaß im Tessin und Norditalien.

Gruß

Günter

Kommentar von 5b813070435dc823a7bbc78e12d774c0smallRoetli am 27. Januar 2010 12:12

Je nachdem, wo man sich aufhält, sprechen auch viele Tessiner nur sehr eingeschränkt Deutsch - also auch die Sprachunterschiede sind meiner Erfahrung nach in beiden Landesteilen nur sehr rudimentär...


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anonym
beantwortet von Hacky20 am 27. Januar 2010 11:50
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Wir sind rundum den Lago Maggiore gewesen. Aber große Unterschiede haben wir nicht bemerkt. Gewohnt haben wir immer auf der italienischen Seite. Auch dort wird serwohl deutsch gesprochen. Es gibt dort einen deutschen Sportclub, der von Mailand aus geführt wird, die haben sogar einen eigenen Strandteil!


anonym
beantwortet von corona am 28. Januar 2010 16:20
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Eigentlich gibt es drei verschiedene Abschnitte am Lago Maggiore: a) das piemontesische Ufer (Italien) mit den ältesten Parkanlagen und Villen (auf den Borromäischen Inseln seit dem 17. Jh.) und zahlreichen grossen Hotels (seit Ende des 19. Jh.) - hier hat der Tourismus am Lago Maggiore seinen Ursprung,
b) das lombardische Ufer (Italien), das weniger überbaut ist und oft das "magere Ufer" genannt wird, dennoch aber auch sehr schön ist, z. B. mit der Burg von Angera und der Klosterkirche Santa Caterina del Sasso und
c) das Schweizer Ufer, das wohl am stärksten überbaut ist aber auch die beste (natürlich auch teurere) Infrastruktur hat; mit den bekannten Städten und Orten wie Locarno und Ascona sowie den Brissago-Inseln.


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