Frage von Weltenbummler22, 68

In drei Wochen durch Patagonien

Da ihr mir bei meinen bisherigen Reiseplanungen immer so viele tolle Tipps gegeben habt und die Touren jedes Mal ein voller Erfolg gewesen sind - vielen Dank dafür :-) - möchte ich mich auch dieses Mal an euch wenden. Wir planen im Januar 2016 eine dreiwöchige Rundreise durch Patagonien. Ausgangspunkt soll Buenos Aires sein. Transportmittel: Flugzeug, Bus, Mietwagen, Schiff, Pferd. Budget: wie immer begrenzt. Abenteuerlust: groß und für alles zu haben Bin gespannt auf eure eigenen Erfahrungen und freue mich auf neue Inspiration.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Roetli, 68

Ich bin von B.A. nach Calafate geflogen und dort drei Tage geblieben (Perito Moreno-Gletscher, Lago Argentino und mehr). Mit einem kleinen Mietwagen war ich dann zwei Wochen durch die Provinz Santa Cruz unterwegs. NP Monte Leon, Petrofied Forest, Pico Truncado, Puerto San Julian, Cueva de las Manos, Perito Moreno, Lago Buenos Aires, Viedma See, El Chalten etc. etc. Das meiste davon auf der Ruta 40, die teilweise asphaltiert, aber meist nur Piste ist. Bei drei Wochen könntet Ihr evtl. noch weiter in den Nordwesten, nach Bariloche fahren. Leider ist es meiner Erfahrung nach kaum möglich, One-Way-Fahrzeuge zu mieten. Die Flüge innerhalb Argentiniens gehen immer über Buenos Aires, auch die, die eigentlich nur innerhalb Patagoniens stattfinden. Bei kleinem Budget ist es angeraten, einiges an Proviant schon von B.A. aus mitzunehmen! Einigermaßen günstige Unterkünfte sind in den genannten Orten zu bekommen (außer Monte Leon - dort gibt es nur eine allerdings wunderschöne alte Hazienda zum stolzen Preis und Pico Truncado - die gut verdienende Ölarbeiter haben die Preise in den letzten Jahren stark in die Höhe getrieben!). Das Tankstellen-Netz ist sehr weitmaschig und damit auch die 'Reifenreparateure'! Camping ist meiner Erfahrung nur mit einem sehr stabilen und windfestem Zelt möglich und anzuraten!

Ansonsten ein wunderbarer Fleck Erde - allerdings so groß, daß drei Wochen nicht wirklich viel sind (wenn man auch noch eine gewisse Akklimatisierung rechnet)! Viel Spaß!

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