Frage von trelos, 13

FRANZÖS. lernen vor Ort auf Backpackerniveau, günstige Destination f. 2-3 Monate/Winter

liebe community, jetzt brauche ich mal eure hilfe bitte. kurz zur info, damit ihr wisst was ich mir vorstelle: ich reise seit ca. 25 jahren als(alleine) backpackerin um die welt und kenne sogut wie alle länder in asien und habe fast ganz lateinamerika gesehen. jeden winter ca. 8-12 wochen. dazu suche ich mir länder, welche ich mit einem budget von max.! 1000€/monat bereisen kann u schlafe in hostels u günstigen quartieren. so habe ich auch mein spanisch und mein portugiesisch "auf der straße" gelernt, ziemlich akzentfrei und natl. fließend und gut (aber nicht ohne beim reisen im bus die verben rauf u runter zu konjungieren, vokabeln zu büffeln u grammatik im buch aufzusaugen). jetzt heißt es auf zu neuen ufern - französischsprachige länder heißt es zu bereisen, in afrika u. auch ozeanien. dazu suche ich nun für einen winter ein plätzchen wo ich französisch lernen kann. wer von euch hat so etwas ähnliches schon gemacht, ist selbst (evtl.) backpacker und weiß worauf ich hinauswill. das drama ist, daß die meisten franz.sprachigen länder entweder hochpreisig sind, oder in afrika etwas zu unsicher sind. franz. polynesien ist unleistbar über weite teile, auch d. karibik. neu-kaledonien weiß ich nicht, franz. guyana teuer. frankreich, also europa kommt überhaupt nicht in frage für mich und es sollte natl. meer und strände haben für mich, darum auch kein kanada. bin für alle vorschläge offen, auch bezügl. gastfamilien, lehrer u .alle damit zusammenhängende tipps. auch und vor allem ausgefallene orte durchaus willkommen, nur lebensgefährlich sollte es nichtsein. lg aus wien, t.

Antwort
von Sannemann, 13

Du hast jetzt eigentlich schon alle möglichen Destinationen selbst ausgeschlossen. Zu Neukaledonien kann ich nur sagen, daß die Lebenshaltungskosten dort annähernd so sind wie in Französisch Polynesien, lediglich die Anreise über Asien könnte etwas günstiger kommen, aber darum geht es Dir ja nicht. Auch auf der Réunion und Mayotte dürfte es mit 1000 Euro pro Monat knapp werden, Mayotte eignet sich auch nicht für einen längeren Aufenthalt, die Insel ist viel zu winzig. Marokko und Algerien dürften aus den gleichen Gründen wegfallen, wie die zentralafrikanischen Länder. Einzig fiele mir gerade noch so Tunesien ein, ist aber auch nicht zu bereisen, ohne daß man mit Problemen zumindest rechnen muß. Vielleicht könntest Du Dich ja mit Südfrankreich anfreunden, im Sommer auf Campingplätzen oder in Hostels ist das vielleicht noch am ehesten machbar.

Wirklich billig zum Leben ist Madagaskar. Ist aber nicht die geeignetste Destination, um später auch in anderen Ländern gebrauchsfähiges Französisch zu lernen. Wie es inzwischen in Vietnam um das Französische bestellt ist, weiß ich nicht.

Kommentar von Sannemann ,

Ach so, die kanadischen Ostprovinzen haben übrigens jede Menge Meer und Strände, aber wie ich eben erst gelesenhabe, die Reise im Winter stattfinden soll, kommt es wohl aus diesen Gründen eher nicht in Frage und aus diesem Grund fällt dann wohl das von mir vorgeschlagene Südfrankreich auch eher weg.

Kommentar von trelos ,

vielen dank fürs gedanken machen. ja neukaledonien schon gecheckt, auch nicht günstig. ist ja immer wieder erstaunlich wie arm die länder sind, oder wenig entwickelt u trotzdem kostet alles ein eckhaus. an mayotte dachte ich gleicg gar nicht, erst kürzlich gesehen, daß die komoren mit haiti u nordkorea z d ärmsten d welt gehören. hab mir voriges jahr eh mauritius angesehen (teures pflaster zum wohnen leider, essen konnte ich billig a.d. str.) aber es wird auch nicht von allen u kein schönes franz. gesprochen. eher creol u ind. sprachen. ich frag mich ob rodriguez machbar ist wenn ich eine familie finde, hm. marokko u algerien nein, obwohl marokko schön ist u interessant wäre, aber blond u mollig, so alt kann ich gar ned werden leider, ist mir zu mühsam, dort wünsch ich mir immer ich könnt unterirdisch sein.... kennst du madagaskar persönlich? klar, das franz. dort wird wohl auch eher ein creol sein. aber evtl. mit einem lehrer zur unterstützung ab u zu, u dann auch leistbar, aber ich weiß u traf leute die da waren, nicht so einfach u hohe kriminalität, oder? aber eigentlich schon seit jeher geplant diese magische insel zu bereisen. vietnam weiß ich nicht, ist nicht so ganz meines. aber hab überlegt z not noch cambodia, aber überall wo franz. nicht die echte landessprache ist habe ich zweifel. hab da vor 20 jahren engl unterrichtet, da konnten die alten noch franz., aber jetzt werden wohl nicht mehr allzuviele übrig sein die es können. frankreich geht auch nicht, ich arbeite im sommer selbst u d. lebenshaltungskosten sind höher als bei uns. ostcanada, hm, im winter auch nix. bei den inseln d karibik sind ja leider alle franz.sprachigen luxusdestinationen. hab mri schon haiti angeschaut, aber dort find ich nicht mal hostels, ja, ist ja keine touriinsel und die wiederaufbauhelfer haben das preisnivau auf unsere höhen getrieben (schon bobachtet wo die UNO auftaucht... aber manchmal eine coole truppe zum mitreisen). fällt dir und mir noch irgendwas ein was ich ausließ? dachte ja vielleicht kennt einer hier leistbares quartier auf so einer karibikinsel :) ich kann ja mitarbeiten, muß mich wieder b. work travels umschauen. außerdem falls du was weißt, bin selber reiseleiter u könnte auch span/portug/griech/dt sprachige kunden betreuen.... hm. werd wohkl a.d. pension warten müssen, dann geht sichs monatlich wieder leichter aus (wenn ich jetzt im winter weg bin hab ich ja kein einkommen). oder gibts zentralafrik. staaten die ok wären v.d. kriminalität d lebensstil? mit denen hab ich mich noch wenig beschäftigt geb ich zu.

Kommentar von Sannemann ,

Du könntest Dich noch mal mit Kamerun beschäftigen. Dort wird von den gebildeteren Bevölkerungsschichten schon ein ganz gutes Französisch gesprochen. In Madagaskar spricht man kein Kreol, sondern Madagassisch. Da ehemalige Kolonie ist Französisch noch weit verbreitet, aber eben nur als Schulunterrichtsfach. Wirkliche Landessprache ist es nicht. Ich kenne Madagaskar aus eigener Anschauung, es ist auch kein ganz einfaches Reiseland, Unterkünfte sind billig zu haben, es ist aber immer wieder von politischen Unruhen betroffen und die Kriminalität ist in den touristisch frequentierten Gegenden nicht ohne. Ebenso die gesundheitlichen Risiken.

Wenn Karibik, würde ich als ehestes Franz. Guyana in Erwägung ziehen, das dürfte von allen Départements noch die günstigsten Lebenshaltungskosten bieten. Haiti, davon würde ich abraten, das Land kämpft momentan so sehr mit seinen eigenen Katastrophen, ich glaube daß ein längerer Aufenthalt dort sehr anstrengend sein könnte.

Rodriguez ist auch klein, ich weiß nicht, ob es sich für einen längeren Aufenthalt eignet.

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