Frage von anmam, 22

Flug in der Bestätigung weicht von Reiseanmeldung ab.

Gesetzt den Fall ich buche eine Pauschalreise aufgrund einer Ausschreibung. Sagen wir, 14 Tage Mittelmeerküste, Flug von AA nach BB mit XX-Airlines um 10:30, Rückflug von BB nach AA mit XX-Airlines um 14:50.

In den AGB des Veranstalters ist folgender Passus zu finden: Weicht der Inhalt unserer Bestätigung vom Inhalt der Anmeldung ab, so liegt ein neues Angebot vor, an das wir für die Dauer von 10 Tagen gebunden sind. Der Vertrag kommt auf der Grundlage dieses neuen Angebots zustande,wenn Sie uns innerhalb der Bindungsfrist die Annahme durch ausdrückliche Zusage oder Anzahlung erklären.

Meine Reiseanmeldung auf Grund der im Internet gefundenen Reisezusammenstellung ist das Angebot an den Veranstalter, einen Vertrag abzuschliessen das ist klar. Nun kommt die Bestätigung, die einen Flug von AA nach BB mit ZZ-Airlines um 15:20 und den Rückflug um 10;30 beinhaltet. Ist der Flug und die Zeiten nun eine Änderung des Inhalts der Reiseanmeldung und könnte man auf Grund dessen die Annahme des neuerlichen Angebots des Veranstalters ablehnen? Oder sind die in der Reiseausschreibung genannten Flugzeiten völlig unverbindlich und muss darauf nicht explizit hingewiesen werden. Wohlgemerkt, es geht hier nicht um die Änderung der bestätigten und akzeptierten Flugzeiten nach Abschluss des Vertrages, es geht darum, ob ein Vertrag überhaupt zustandegekommen ist, oder die Änderung erst der Annahme bedarf.

Antwort
von AnhaltER1960, 18

Vermutlich würde es helfen die AGB bis zum Ende durchzulesen. Irgendwo findet sich dann auch ein Satz zu den unverbindlichen Flugzeiten, etwa -ohne meinen alltours sage ich nichts- "alltours flugreisen gmbh bleibt es vorbehalten, aus zwingenden Gründen die Streckenführung von Flügen abzuändern, Zwischenlandungen vorzusehen und/ oder Fahrpläne abzuändern, soweit die Änderungen nicht erheblich sind, den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen und für den Kunden nicht unzumutbar sind." Ähnliche Formulierungen dürften sich in AGB anderer Veranstalter finden.

Dabei wäre die Änderung der Fluggesellschaft noch eher ein Grund zum Aussteigen als eine im Rahmen bleibende Verschiebung der Flugzeiten. Du müsstest eben die Erheblichkeit nachweisen oder die Zumutbarkeit ablehnen. Das wird allerdings, so vermute ich, schwierig werden, zumal in Deinem Beispiel.

Etwas Anderes wäre eine Änderung des Abflugs- bzw. Zielortes.

Kommentar von anmam ,

Nein hängt nicht mit einer tatsächlichen Buchung zusammen, Ich hatte den Fall auch noch nie, ist mir aber die Tage eingefallen, wie das wohl wäre.

Also müsste man auf den Flug als wichtigen Bestandteil wie z.B. eine Mittelstrecke für 4 Tage wo der Hinflug von frühmorgens auf spätabends verlegt wird. Und bei 2 Wochen MUC-AYT wäre es eher eine Unannehmlichkeit, weil die Übernachtungen ja dennoch zur Verfügung stehen und nur ein paar Stunden der Leistung tagsüber entfallen. Die klassische "Reisetage sind keine Urlaubstage" Begründung. Ich danke Euch, evlt kommt ja noch jemand, der da noch Hinweise hat, wie die Grenzen aussehen.

Antwort
von wfwbinder, 11

Jetzt müßte man wissen, bei wem Du abgeschlossen hast udn was genau in den AGB steht.

Aber so wie ich diese Verträge kenne, sind Flugverschiebungen um ein paar Stunden mit Sicherheit keine Änderung, die zu einer verlustfreien stornierung berechtigt.

Auch die Umstellung auf die andere Airline, ausser Du hättest die Airline zwingend angegeben (mache ich immer, weil ich da empfindlich bin).

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