Frage von Schwerenoeter, 52

Afrikasafari - Jemand Erfahrungen?

Hallo, ich spiele seit einer Weile mit dem Gedanken, eine Safari in Afirka zu machem. Ich studiere Biologie und habe ein recht großes Interesse an der Flora und Fauna anderer Länder. Nun ist meine Frage, ob solch eine Safari wirklich lohnenswert ist. Sieht man da wirklich viel oder ist das zum großen Teil einfach ein Mittel, um Touristen das Geld aus der Tasche zu ziehen? Ich mache mir halt sorgen, dass man da ein paar Stunden rumfährt, nicht wirklich viel zu sehen und auch kaum Erklärungen bekommt (in nehme mal an, solche Safariführungen sind auf Englisch?). Hat hier jemand schonmal eine Safari gemacht?

Antwort
von Keniafan, 52

Sicher lohnt sich eine Safari und wie bei allem ist die richtige Planung das Wichtigste. Melde dich doch mal bei http://www.Safari-in-kenia-24.de , nur private Safaris, bei Wunsch deutschsprachig und eben eine individuelle Planung. So das es so wird wie du es dir vorstellst .

Antwort
von Sannemann, 42

Da gibts natürlich Qualitätsunterschiede, wie überall sonst auch. Du kannst Massensafaris über große Reiseveranstalter als Komplettpaket mit der Pauschalreise buchen, aber es gibt natürlich auch kleine Individualanbieter. Das hängt ja auch von dem Dir zur Verfügung stehenden Budget ab.

Im Netz ausführlich recherchieren und die Gästebücher und auch, wenn vorhanden, Tripadvisor-Bewertungen lesen.

Nur als Beispiellink mal hier:

http://www.nyawuti-safaris.de/auf-safari/

Sowas meine ich, den Anbieter selbst kenne ich aber nicht.

Da Du Biologie studierst wirst Du, ganz unabhängig von Recherche und Vorbereitung aber auch wissen, daß es für Tierbeobachtungen niemals eine Garantie gibt, egal wie engagiert der Guide ist.

Antwort
von Krisstown, 50

Also das solltest du unbedingt mal machen, wenn du dich so dafür interessierst. Vor allem ist das auch eine Erfahung, von der nicht jeder berichten kann. Hier kannst dich zB mal umschauen nach Safaris: http://www.kenia-safari-reisen.de/. So eine Safari hat aber nun mal auch ihren Preis wie du siehst. Ich hoffe, das hast du bedacht. Ich würde das selbst zu gerne mal machen, wenn ich das nötige Kleingeld hätte :(

Kommentar von Nanuk ,

Für Kenia-Safaris sollte man vielleicht vorher noch die Sicherheitsangaben des Auswärtigen Amtes befragen.

Kommentar von travelchris ,

Kluger Kommentar! Nach Kenia würde ich im Moment eher nicht fahren, da hat Nanuk recht. Die Situation ist nicht abzuschätzen und letztendlich machen doch die meisten einen Halt in Nairobi, oder am Meer.

Antwort
von Nanuk, 40

Ja, ich habe ich schon einige gemacht. Auf jeden Fall ist so eine Safari lohnenswert, sonst hätte Afrika ja nicht so eine starke Anziehungskraft. Da hab ich jedoch eine Gegenfrage: Wohin möchtest Du denn reisen und vor allem zu welcher Jahreszeit? Wenn es Deine erste Reise nach Afrika ist, dann würde ich Dir Namibia empfehlen, da hast Du auch fast keine sprachlichen Probleme. Auch n den grösseren Schulen wird noch deutsch gelehrt.

Zimbabwe- Südafrika - ‎Tansania - ‎Namibia - ‎Botswana ? Wenn wir das wissen, kann Dir auch besser Rat erteilt werden.

In Namibia findest Du ganz sicher deutschsprechende Führer, in Südafrika ebenfalls, Tanzania, Zimbabwe und Botswana eher Englisch.

Kommentar von hauseltr ,
Antwort
von travelchris, 34

Hallo Schwerenoeter,

deinen Wunsch kann ich verstehen, das steht bei mir schon lange auf der Hitliste. Bei mir ist es in der Regel daran gescheitert, dass ich individuell fahren möchte und ohne Guide, weil mir das angenehmer ist. Ich kann dann machen, was ich will. In Afrika ist das generell schwer. Aus meiner Familie weiß ich aber, dass das in Namibia am einfachsten geht. Schwierig wird es zum Beispiel in Tansania - aber auch hier sickern die ersten Berichte in den Foren durch von Leuten die selbst gefahren sind und begeistert waren.

Mir war auch klar, dass bei so einer Frage erst mal eine Reihe von Links kommt mit heufenweise teuren Anbietern. Bedenke, dass niemand dir die Sichtung von Tieren garantieren kann und du individuell viel günstiger wegkommst.

Meine Familie war in Namibia sehr begeistert und sie sagten, es hätte sich enorm gelohnt. Anhand der Fotos sehe ich, wie viele Tiere sie gesehen haben. Also kann ich dich nur bestärken, eine solche Tour zu wagen.

liebe grüße

Chris

Kommentar von Sannemann ,

Dir ist schon klar, daß Du auch ohne Guide nicht einfach machen kannst (und auch nicht solltest) was Du willst? Falls Das jetzt nicht nur so dahingeschrieben war, sondern Du das ernsthaft denken solltest, dann lies Dir mal die Hinweise unter dem Link, den ich eingefügt habe, durch. Der Guide bietet Vorbereitungskurse an für die Leute, die anschließend allein fahren wollen, und erläutert auch sehr eindringlich, warum die nötig sind. ;-)

Kommentar von travelchris ,

Doch das geht schon. Wenn meine Familie ohne Guide durch Namibia fahren kann und keine 6000-7000 Euro für eine Rundreise bezahlen will, dann glaube ich, dass es durchaus möglich ist und andere auch können. Meine Kritik an diesen Rundreisen war nicht böse gemeint, sondern bezog sich darauf, dass das Geld dann bis auf wenige Euro beim deuschen Veranstalter hängen bleibt. Mit einer Individualreise fließt viel mehr in das Land und zu den Menschen, obwohl man weniger ausgibt.

Ich weiß was du meinst. Wenn du mit einem Geländewagen durch die Prärie fahren willst (vor allem in den Nationalparks zu den Wasserstellen mit den Tieren) und keine Erfahrung damit hast, dann kannst du immer noch einen Guide vor Ort nehmen, der dich begleitet. Ein teures deutsches Paket ist dafür aber nicht nötig. ;-)

Kommentar von Wumbaba ,

Naja, das das geld bis auf wenige euro bei dem deutschen veranstalter bleibt halte ich für ein gerücht. Nimmt man sich z.b. einen einheimischen veranstalter, der auch die ganze logistik, wartung, ausbildung, equipmentbeschaffung, vermietung und pflege usw. usf. durchführt wie z.b. Bushlore in Johannesburg http://bushlore.com , dann haben die da praktisch die selben tarife wie deren deutsche ansprechpartner Kwenda Safari, die bei München sitzen. Was ich sagen will: mit viel kenntnis, zeit und organisationsgeschickt, niedrigen ansprüchen und einer bereitschaft zu kleineren enttäuschungen kann man sich eine safari sicherlich komplett selber organisieren und auch sicher, erlebnisreich, gut durchführen und noch dabei geld sparen, aber nicht jeder bringt erfahrung, zeit und die nötige kenntnis mit. Ich find das nicht unfair dafür sinnvolle tarife zu nehmen einem das abzunehmen als dienstleister.

Kommentar von Sannemann ,

Wenn man Englisch spricht, braucht man sicher kein deutsches Paket, aber darum ging es mir jetzt gerade überhaupt nicht, den Veranstalter, den ich verlinkt habe, kenne ich gar nicht und das sollte auch keine Werbung sein, das schrieb ich aber auch. Mir ging es um die Erläuterungen, was Selbstfahrer alles falsch machen können, aus reinem Unwissen. Kann mir kein Industrielandbewohner erzählen, und habe er noch so viele Reisen in die Tropen gemacht, daß er wirklich weiß, wie man die Drohgesten eines Elefanten richtig zu deuten hat, wenn ihm das nicht mal jemand erklärt hat. Oder welche Fluchtdistanz ein Leopard hat oder woran man im hohen Gras erkennt, wo ein Löwenrudel liegt. Das lernt man nicht beim Fernsehengucken. Mir geht es um dieses Ausleben der eigenen Individualität um jeden Preis in einem fragilen Ökosystem, von dem auch die nächsten Generationen noch etwas haben wollen. Selbst wenn dem Alleinfahrer nichts passiert, aber wenn er beispielsweise mit zu hohem Tempo zu dicht an Tiere heranfährt, dann vergrault er sie auf Dauer, sie zeigen ihr natürliches Verhalten nicht mehr, es schadet ihnen und den anderen Besuchern, die das auch noch sehen wollen. Das meine ich damit, daß man auch als Alleinfahrer nicht einfach machen kann, was man will.

Die Selbstfahrerreisen durch Namibia sind etwas ganz anderes, ganz Namibia ist auf die Selbstfahrer ausgelegt, da gibt es eine recht gute Infrastruktur mit Lodges und Aussichtspunkten an den Wasserlöchern etc. Ich kenne ebenfalls mehrere Personen, die das bereits gemacht haben und das bekommen sogar absolute Laien hin, vorausgesetzt sie können einen Reifen wechseln. ;-)

Abgesehen davon sehe ich es wie Wumbaba. Wenn ein Einheimischer, und sei es auch ein zugewanderter Europäer, am Tourismus verdient und das Geld im Land bleibt, dann hat das auch was mit nachhaltigem Tourismus zu tun.

Antwort
von hauseltr, 32

In Namibia oder Südafrika empfiehlt sich nach meiner Meinung keine "Safari", sondern Eigeninitiative.

In SA kann ich dafür z.B. Lekkercamper ZA (VW Bus für 2 Pers.) empfehlen. Besuch u.a. im Addo Nationalpark und in den Garden-Route-Nationalpark, das ist ein Nationalpark in Südafrika. Er wurde am 6. März 2009 durch die Zusammenlegung des Wilderness-Nationalparks, der Knysna National Lake Area, des Tsitsikamma-Nationalparks und anderer staatlicher Ländereien gegründet. Man muss nicht unbedingt in den Krüger Nationalpark (Malariagefahr).

In Namibia war ich mit einem 4x4 Camper 3 Wochen unterwegs, von Windhuk über Sossusvlei zum Etosha-Nationalpark (nur hier Malairagefahr).

Flugbuchungen und Wagenbuchungen habe ich jeweils selber gemacht.

Antwort
von heima, 30

Hallo!

In deiner Frage hast du dir die m.E. die richtige Antwort schon selbst gegeben. Ich ergänze diese so. Safari im Schnelldurchgang um dann bei uns damit zu prahlen funktioniert mit ausreichend Geld selbstverständlich. So wirst du leider für die weiteres Studium und für den späteren Beruf viel an neuen Erfahrungen erhalten.

Aber: Ich verstehe dich nicht ganz: Wenn du Biologie studierst kennst du doch sicher an deiner Uni einen afrikakundigen Professor, frage doch den einmal. Billiger käme es für dich doch allemal.

MfG

Antwort
von MisterLe, 27

Hallo Schwerenoeter. Ich war in Namibia auf Campingsafari und da waren die Touren auch teilweise in deutsch angeboten. Da es sich ja auch um eine alte deutsche Kolonie handelt, ist man dort der deutschen Sprache teilweise noch mächtig. Guck mal hier auf der Seite, da findest du jede Menge nützliche Infos und mögliche Routen http://www.thobareisen.de natürlich auch für andere Länder Afrikas, aber dazu kann ich dir nichts weiter sagen. War bisher selbst nur in Namibia.

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